Laser-Behandlungsmethoden

Wavefront-LASIK

Die Lasik  ist seit 1998 wissenschaftlich anerkannt.  Duzende Millionen Menschen haben sich weltweit bereits für eine Laserbehandlung entschieden um eine  Weitsichtigkeit, Kurzsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung zu korrigieren. Dazu kommt, dass eine entsprechende Behandlung durch LASIK ohne Schmerzen von statten geht.

LASIK – schneller Heilungsprozess Die Hornhaut selbst wird beim LASIK Verfahren nicht beschädigt, so dass diese den Heilungsprozess schneller vorantreibt und man in kurzer Zeit wieder seine volle Sehfähigkeit besitzt. Das Verfahren zählt heute sehr viele Standards, die für höchstmögliche Sicherheit sorgen.

Wavefront-Femto-Lasik

Mit der Femto-LASIK, ist es möglich, bei einer Augenbehandlung völlig auf mechanische Hilfsmittel zu verzichten.

Bei der  herkömmlichen LASIK  kommt ein  Mikrokeratom zum Einsatz, um eine Lamelle zu präparieren.

Bei der Femto-LASIK wird dieser Flap nicht mehr mittels eines Mikrokeratoms präpariert, sondern mit einem feinen Laser. Das hat den Vorteil, dass man die oberen Schichten der Hornhaut gar nicht berühren muss, sondern den Schnitt gleich tiefer ansetzen kann.

Auf diese Weise ist es möglich, im Kurzsichtigkeitsbereich stärkere Abweichungen zu korrigieren, als das bisher der Fall war. Auch Patienten, die eine geringere Hornhautdicke aufweisen, können auf diese Art behandelt werden.

LASEK im Vergleich zu LASIK

Im Vergleich zur LASIK wird bei der LASEK eine minimal dünne Schicht der Hornhaut abgelöst und nicht wie bei der LASIK ein FLAP gebildet. Dieser Vorteil ist zum Beispiel bei Patienten mit einer sehr dünnen Hornhaut von Bedeutung, für die eine LASIK deshalb ausgeschlossen ist.  Die LASEK ist insgesamt gesehen eine sehr sinnvolle Ergänzung der LASIK Methode, die bei einigen Patienten nicht angewendet werden kann. Der Vorteil der LASIK ist, dass der FLAP die Behandlungsfläche schützt und somit  für eine schnellere Heilung sorgt.

Es empfiehlt sich nach einer LASEK 3-5 Tage Erholungszeit einzuplanen. Nach der Behandlung wird ein Schutzlinse eingesetzt, welche nach 3-5 Tagen wieder entfernt werden kann.

Die Stabilisierung der Sehkraft dauert in der Regel um einiges länger als bei der Lasik.

Nebenwirkungen der LASEK

Speziell ist, dass bei beiden Verfahren etwas mehr Geduld vom Patienten gefordert ist, da eine gute Stabilisierung der Sehkraft Wochen dauern kann. Auch können während des Heilungsverlaufs feine Hornhauttrübungen auftreten. Speziell in den ersten Tagen nach der Behandlung, ist eine etwas neblige Sicht durchaus normal. Auch werden beide Verfahren als etwas unangenehmer als die LASIK beschrieben. 
 
Multifokal-Linsen  

Bei Menschen mit Alterssichtigkeit kombiniert mit anderen Sehschwächen kann die Multifokal-Linse eine die Lösung sein.

Dabei wird die natürliche Linse  komplett durch eine neue Linse ausgetauscht.

Der häufigste Grund  für eine Behandlung ist eine altersbedingte Linsentrübung, die zu einer dauerhaften Beeinträchtigung des Sehvermögens führt.

Die Behandlung besteht aus 2 Schritten. Erst wird die körpereigene Linse entfernt und im zweiten Schritt eine Kunstlinse eingesetzt. Bei der Behandlung wird ein millimeterfeiner Schnitt gemacht. Die eigentliche Linse wird dann mittels Ultraschall zerkleinert, abgesaugt und durch eine Silikonlinse ersetzt.